CSU in Not

Die SPD, gedrängt zu Taten
hat bewährt etwas verraten:
Da er auf Geheimes schiss
Friedrich H. das Handtuch schmiss.

Die CSU, mit Knacks am Dache
Schwört der SPD nun Rache.
Am liebsten tät man Schwesig dissen
Doch würd' man deren Fehler missen.

Heiko Maas von der Justiz
Ist populär wie ein Hospiz
Am besten wär Andrea Nahles
Doch die kann nichts Illegales.

Steinmeiers Konsensusbrühe
Wär vergebne Arglistmühe
Bliebe nur noch Gabriel
Doch der ist zu sensibel.

 

 

GroPo

Es fragte, schimpfte, trieb sogar Frau Slomka, bitte sehr
Herrn Gabriel im Interview lang zänkisch vor sich her
Der Anlass ein ganz falscher zwar, doch zeiget dies Exempel
Die Medien, sie sind kritisch, ja!, darauf ein Gütestempel!

Nach Monaten Gerede nun, da wird endlich regiert
Auf dass nur Deutschland weiter so in Stärke prosperiert
Der Spanier, der ist arbeitslos, doch fährt er BMW
Und zahlt bald unsre Automaut, die Welt, sie ist okay. 

Das faule Pack verdient nicht mehr als wie das Hartzgeld IV
Doch weiß man, auch schon wenig Geld weckt anderswo die Gier
Drum fürchtet all das fahrend Volk, es will unsre Brosamen!
So betet für das Vaterland und sagt am Ende Amen.

 

 

Exkrementelle Poesie

Ich habe immer versucht, in einem Elfenbeinturm zu leben; doch eine Flut von Scheiße schlägt an seine Mauern, so daß sie einzustürzen drohen. (Gustave Flaubert)

Es kämpfe tapfer er, Flaubert, mit Fleiße - gegen ein ganzes Meer aus Scheiße. Wider viele Exkremente, Kacke und Inkontinente. In Anbetracht des Stroms aus Stuhl bleibe er nicht endlos cool. Um ihn türme Elfenbein ― Zuflucht, Mauerwerk und Heim. Ihn zu schützen vor dem Kote, der sein reines Herz bedrohte. Vor der Dungwelt außen rum, die ihn doch nicht lasse stumm.

Ich hingegen denke: Wo finstre Macht den Unflat lenke ― unterstützt von Kombattanten ― hilft nicht der Zahn des Elefanten. Sogar der schönen Elfe Bein ist nicht gewachsen Dunges Pein. Wo jeder Irrsinn absolviert, wo Affektion sich laut geriert, kannst du streiten dezidiert. Doch wo der Gewählte ruiniert, was sich selbst nicht amputiert, frohlockt die Blödheit ungeniert, die alles um sich affiziert. Weil gleichzeitig der Bürger schweigt, da dem Konsume zugeneigt. ― Sattheit welche gründet sich auf Fleisch von Tier, das lebte nicht. Frankensteinsche Kreatur, der Bürger, der sich tumb frisst nur; und so lautet das Kalkül: fressen gegen’s Mitgefühl! Dafür, so denkt sie, die Elite, herrscht an Angst kein Defizite. Blüht  die Furcht vor Attentaten, wird die Freiheit fix verraten; und wenn der Musel schaut ums Eck, befeuert Deutschland sein Comeback. Was natürlich kostet Geld, welches so entbehrt die Welt. Das Kapital derweil, es frisst: Pflanze, Tier, Illusionist. Der Journalist, bei alledem, macht sich’s in hohlem Wort bequem. So frohlocket der, der denkt: Solang’ im Geiste abgelenkt, solang’ mit Buntem fernbestrahlt,  der Bürger es mir heim nicht zahlt.

Und ich, ich sitz’ auf meinem Lokus, lese Neon, Welt und Focus. Ich atme ruhig, ich zähl’ bis drei, der Darm gibt vier, fünf Würste frei. Die Schüssel drunt aus Porzellan nimmt Scheiße auf in ihre Bahn. So drückt in mir nicht mehr der Dung, und weißes Gold schützt außenrum. Damit mein Geist nicht weiter rase, verschling’ ich Transglutaminase. Flaubert darob hat recht behalten: Der Nachschub ist nicht aufzuhalten.

 

 

Feiertagswünsche der Politmimen

Angela Merkel
Liebe Landsleute und Frauen
Ich wünsch' ihnen im Vertrauen
Fröhlich-feuchte Weihnachtstage
Kontinenz und Slipeinlage.

Horst Seehofer
Liebe Leut' im Bayernland
ich sag's mit dem highen Land,
trinkts auf ihn den Messewein
liebts, doch lossts koan Neger rein.

Na, schmarrn:
Liebe Bayern und auch Franken
macht's euch einfach koan Gedanken!"

Sigmar Gabriel
Liebe Menschen, drauß' im Lande
Nippt heut' ordentlich am Brande
Freut euch auf die Produktion
Schuftet für den Mindestlohn!

Cem Özdemir
Liebe Bürger, Dings und Innen,
Schwurbel ... radebrech ... besinnen
Grünsein ist kein frommer Traum
Grün ist, wer kauft grünen Baum.

Christian Lindner
Die Weihnachtsbotschaft ist human
Ein jedem Gutes sei getan
Christ ist, wer den armen Schweinen
nimmt die Last von den Gebeinen.

Ursula von der Leyen
Christsein, das heißt stets vergeben
Will wer auch nach oben streben
Dschingderassabumm, Afghane!
Christsein, das heißt deutsche Fahne.

 
 

Groß ist Allah, größer ist Pofalla

Er ist der Mann des wahren Worts
Er trägt den kühnsten Scheitel
Er mimt für Kanzler und Ressorts
Und ist gar niemals eitel.

Dräut Unheil mal im trauten Heim
Dann fragt er die Souffleusen
Dann weiß Profalla einen Reim
Und dichtet: nichts gewesen!

Nun sagt er dem Theater: Schluss!
Es zieht ihn ins Gewerbe
Spielt weiter für den Geldabfluss
Damit der Staat nichts erbe.

 

 

Weihnachtsmenu

Das Merkel, das bäckt mit Geschick
Truthahn aus der Huhnfabrik.
Bei Seehofers gibt's, ja verreck!
Schlachtplatte im Schweinespeck.

Bei Gabriel, es sei verraten
serviert man falschen Hasenbraten.
Özdemir, der Chevalier
dämpft Windbeutel aus Biotier.

Arrabiata eines Aales
So dampft es im Haushalt Nahles.
Afghanenbarbecue im Freien
Das speist mutig von der Leyen.

"Gesundheit", sagt des Gröhes Mäulchen
"bringen neun, elf Gänsekeulchen."
Zur Sicherheit gibt's kein Dessert
aus Knallerbsen bei de Maizière.